Tschad
Damma wos fördert und initiiert Projekte der Bildungs- und Kulturzentren Mosko Hanadii-ĩ, Bardai und Palmeraie, N’Djamena.

Damma wos arbeitet Hand in Hand mit der tschadischen Organisation ADP – Association pour le Développement et la Paix (“Verband für Entwicklung und Frieden”). ADP betreibt unter anderen zwei Bildungs- und Kulturzentren. In der Ortschaft Bardai, im Norden des Tschad, liegt das Bildungszentrum Mosko Hanadii-ĩ (deutsch: Platz des Wissens). In der Hauptstadt N’Djamena, liegt das Kulturzentrum Centre Palmeraie.
Beide Zentren verfügen über eine Bibliothek, bieten Sprach- und Computerkurse an, führen Schreibwettbewerbe durch und veranstalten Sport- und Kulturveranstaltungen. Mosko Hanadii-ĩ dient des des Weiteren als Copyshop für lokale Geschäftsleute und Behörde.
Die Mitarbeiter von Mosko Hanadii-ĩ und Palmeraie sind maßgeblich an der Entwicklung und Bildung in der Muttersprache der Toubou beteiligt. Regelmäßig werden Bücher herausgegeben sowie Videos und Podcasts produziert.
„Die Arbeit von Damma wos im Bereich Infrastruktur und Bildung sind für uns in Bardai, Tschad eine große Hilfe.“
Ôyi Mahûmut | ADP – Association pour le Développement et la Paix – Tschad
Bildung für eine informierte Zukunft
In der Regel findet der Unterricht an Schulen im Tschad auf französisch. Kinder haben jedoch eine andere Muttersprache. Somit ist es herausfordernd für Kinder den Inhalt zu folgen. Der lokale Partner ADP entwickelt unter anderen Schulmaterialien in der Muttersprache, weiters werden lokale Lehrer/innen geschult.
In den Schulen an denen dieses Modell angewendet, Unterricht in den ersten Jahren in Muttersprache, erzielen Schüler/innen beachtliche Ergebnisse. Kinder gehen gerne zur Schule da sie den Unterricht in ihrer Sprache folgen können. Somit wird die Grundlage für Reflektion und kritisches Denken gelegt.
Hervorzuheben ist, dass die Bevölkerung im Norden des Tschad (Toubou) historisch immer wieder Rebellionen angehören oder starten. Das Bildungsprojekt trägt zu einer Verbesserung der Lebenssituationen in den Gemeinden bei, an denen Schulen das Muttersprachen Modell anwenden.
ADP – Association pour le Développement et la Paix


Von 06.01.2026 bis 20.03.2026 findet der nächste Projektaufenthalt im Tschad statt.
Ziele: 1) Lebens – & Berufsorientierungstraining am Centre Palmeraie 2) Bardai am Zentrum Mosko-Hanadii-i Wartung vom Turnhalle
Gesamtkosten: 3000€ [Visa 110€, Flug 800€, Inlandsflug 1000€, Materialien für Bildungszentren 300€, Unterkunft, Anteil Gehalt]
Danke für deine/ihre Spende.
Spendenkonto
Raiffeisenbank LINZ-LAND WEST
IBAN: AT47 3427 6000 0243 6525
BIC: RZOOAT2L276
Verwendungszweck: Tschad
realisierte Projekte
In Bardai, Oase im Norden des Tschad:
- Hochwasserhilfe, Ausbau Sportprogramm – Boulderwand, Basketball, Federball (11.24 bis 01.25)
- Weiterentwicklung Sportprogramm für Kinder, Jugendliche & Junge Erwachsene und Erwachsene (11.23 – 01.24)
- Podcast-Workshop II (11.23 – 01.24)
- Podcast-Workshop (11.21 – 01.22)
- Eröffnung des ersten Fitnessraums (11.21 – 01.22)
- Sprachförderung: Bereitstellung von Computern mit der Lernsoftware Rosetta Stone (11.21 – 01.22)
- 2. Coupe du BORDO – Kleinfeld Fußballturnier (09. – 19.12.21)
- 1. Coupe du BORDO – Kleinfeld Fußballturnier (14. – 17.11.19)
- Handwerk Workshop (2019)
- Infrastruktur Projekt (2019)
- Research – Projekt über lokale Lebensumstände und Einkommensgenerierung (2018- 2020)
- Tablet-PC Kurs (2017)
- Wikipedia Schulung (2017)
Wissenswertes
Fakten
- HDI-Rang 187 – 0,398 (Österreich Rang 15 – 0,922; Norwegen Rang 1 – 0,957)
- BIP per Einwohner 709.5 USD (Österreich 50,137.7 USD; 75,419.6 USD)
- Einwohner 15.95 Millionen
- Größe 1,284,000 km2 – 20ig größtes Land
Buchtipp:
Marielle Debos (2016) Living by the Gun in Chad: Combatants, Impunity and State Formation (hier verfügbar)
Nachrichten rund um den Tschad:
Le Tchadanthropus (französisch)
Wirschaftskammer:
Außenministerium:
Die Projekte leisten einen Beitrag zur Realisierung der Ziele für Nachhaltige Entwicklung:
4 – Hochwertige Bildung
10 – Weniger Ungleichheiten
16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
Die Projekt unterstützt das von den Vereinten Nationen ausgerufene Jahrzehnt der Indigenen Sprache
Die UN-Generalversammlung proklamierte am 18.12.2019 das Jahrzehnt der indigenen Sprache 2022–2032. Sie fordert die indigenen Völker als Verwalter auf, Ideen zur Erhaltung dieser gefährdeten Facette ihres kulturellen und sozialen Lebens zu initiieren.


